Basisch-silikatisches Diabas-Vulkangesteinsmehl vom Hartsteinwerk Kitzbühel. Reich an Mineralien und Spurenelementen, mit belegter Analytik – für Boden, Gülle und Blattspritzung.
Ein Gestein, vier Mahlgrade. Welchen Sie brauchen, entscheidet sich nicht am Preis, sondern am Einsatzort: Je feiner das Mehl, desto größer die wirksame Oberfläche – je gröber, desto länger der Depot-Effekt im Boden.
0–80 µm, mit bioaktiven Milchsäurebakterien. Das Arbeitspferd: Durch die Feinheit haftet es an den Kotpartikeln, sinkt in der Gülle nicht ab und löst Schwimmdecken auf.
Auch als FEIN (gleiche Körnung, ohne Mikroorganismen) erhältlich. Lose im Silozug, als BigBag oder als Sackware.
Extrem fein – 80 % der Körner sind kleiner als 0,01 mm. Dadurch spritzfähig: Es lagert sich nicht ab, verstopft die Düsen nicht und klebt nicht. Für die Blattbehandlung im Acker-, Obst-, Wein- und Hopfenbau.
Wichtig: immer zuletzt und langsam in den Tank geben, Rührwerk laufen lassen, Spritze danach durchspülen. Der Bezug setzt eine abgeschlossene Qualifizierung voraus.
Gröberer Vulkansand (0–2 mm), pH 8,4. Zum Streuen mit dem Großflächen- oder Feuchtkalkstreuer – für die mehrjährige Remineralisierung von Grünland, Acker, Gemüse-, Obst- und Weinbau.
Depot-Effekt: wirkt über Jahre nach. Vorsicht beim Streuen in wachsende Bestände – die gröberen Körner können Blattschäden verursachen.
Vulkangesteinsmehl aus der Absaugung (0,19 mm) – die günstige Variante für die großflächige Grundversorgung, etwa im Forst oder zur Bodenverbesserung.
Nur lose im Silozug lieferbar.
Biolit ist kein reiner Diabas. Im Bruch bei Kitzbühel liegen zwei Gesteine unmittelbar beieinander: der grünliche Grünstein – umgewandelte vulkanische Lava – und die rotbraunen vulkanischen Aschen, die sich in Schichten darüber abgelagert haben.
Beides wird gemeinsam abgebaut und vermahlen. Die Aschen sind weicher und poröser als der Grünstein und bringen eine andere Mineralzusammensetzung mit. Diese Mischung gibt es in dieser Form bei kaum einem anderen Werk – die meisten Anbieter mahlen reinen Diabas.
Auf dem Bild rechts ist die Grenze gut zu sehen: unten der grüngraue Grünstein, darüber die rotviolette, blättrig zerfallende Aschenschicht.
Die Mengen sind Richtwerte aus der Praxis. Was für Ihren Betrieb passt, hängt von Gülleart, Grubengröße und Boden ab – das rechnen wir gemeinsam durch.
| Bereich | Produkt | Menge | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Im Stall | FEIN plus | 0,5–1,0 kg je GVE und Tag | Als Einstreu in Hoch- und Tiefboxen, auf Gummimatten, in Kompostställen, Mistkellern, auf Spaltenböden. |
| Güllebehandlung | FEIN plus | Rindergülle: 2–4 t je 100 m³ | Wird direkt vom Silozug in die Grube eingeblasen (ab halbvoller Grube möglich). Bindet Stickstoff und Geruch, löst Schwimmdecken, macht die Gülle homogen und fließfähig – Wasserzugabe kann entfallen. |
| FEIN plus | Schweinegülle: 1–2 t je 100 m³ | ||
| FEIN plus | Biogas-Gärreste: 1–2 t je 100 m³ | ||
| Biogasanlage | FEIN plus | 1 % der Trockenmasse in die Fütterung | Verbessert die Prozessstabilität in jeder Stufe. Angegebene Mengen nicht überschreiten. |
| Grünland | SANDILIT medium | 3–5 t/ha | Ganzjährig möglich. Alternativ behandelte Gülle mit 10–12 m³/ha ausbringen. |
| Ackerbau | SANDILIT medium | 3–5 t/ha | Grundversorgung des Bodens. |
| ULTRAFEIN plus | 3–5 kg/ha, 3–4 Anwendungen | Blattbehandlung in der Vegetationsperiode – gut bei Raps, Zuckerrübe, Weizen, Mais, Kartoffel. Kombinierbar mit dem üblichen Pflanzenschutz, mit EM, Huminsäuren oder Spurennährstoffen. | |
| Obst · Wein · Hopfen | SANDILIT medium | 3–5 t/ha im Herbst | Zur Bodenverbesserung. |
| ULTRAFEIN plus | 3–5 kg/ha (Hopfen 7–10 kg/ha) | Blattbehandlung mit der üblichen Wassermenge. | |
| Gemüse & Garten | FEIN plus | 200–400 g/m² (Boden) | Leicht einarbeiten. Schwachzehrer 200 g/m², Mittelzehrer 300 g/m², Starkzehrer 400 g/m², lückiger Rasen 500 g/m². |
| ULTRAFEIN plus | 1 Esslöffel je Liter Spritzbrühe | Blattspritzung im Hausgarten. | |
| Forst | SANDILIT medium / FEIN plus / VGM Klassik | 1–2 t/ha | Bessere Mineralversorgung der Waldböden, widerstandsfähiger gegen Käferbefall. Zum Einblasen aus dem Silowagen eignen sich SANDILIT fein oder VGM Klassik. |
Stand der Anwendungsempfehlungen: 09/2023. Ausführliche Unterlagen und die vollständige Empfehlungstabelle senden wir Ihnen gern zu.
Je feiner das Gesteinsmehl, desto größer die wirksame Oberfläche und desto besser bleibt es in der Gülle in Schwebe. Gröbere Steinmehle (z. B. Füller- oder Absaugmaterial) sinken schneller ab.
Unser Gülle-Halteversuch zeigt genau diesen Unterschied: Biolit haftet durch seine Mahlfeinheit zuverlässig an den Kotpartikeln.
Alle Werte stammen aus unabhängigen Laboruntersuchungen (Körnungslinien nach ÖNORM B 4412 und BET-Oberflächen nach DIN 66131: BauLab, Kramsach 2018; Geochemie: Ingenieurbüro Unterweissacher 2018, 30 Mischproben).
Median aus 30 Mischproben, Röntgenfluoreszenz (FUS-XRF), Bericht Unterweissacher 07/2018.
| Bestandteil | Gehalt |
|---|---|
| Kieselsäure (SiO₂) | 47,97 % |
| Tonerde (Al₂O₃) | 14,73 % |
| Eisenoxid (Fe₂O₃) | 12,89 % |
| Magnesiumoxid (MgO) | ≈ 6,0 % |
| Kalziumoxid (CaO) | 4,03 % |
| Natriumoxid (Na₂O) | 2,96 % |
| Kaliumoxid (K₂O) | 1,64 % |
| Phosphat (P₂O₅) | 0,47 % |
| Manganoxid (MnO) | 0,16 % |
Dazu ein breites Spektrum an Spurenelementen. Die Schwermetallgehalte liegen laut Gutachten im Bereich einer geringen geogenen Hintergrundbelastung.
Diabas ist ein vulkanisches Ganggestein; seine Mineralien (u. a. Feldspäte, Pyroxene, Chlorit) verwittern im Boden unterschiedlich schnell und geben ihre Nährstoffe gestaffelt frei.
Weitere Analysen und Datenblätter ergänzen wir laufend. Aktuelle FiBL-Listungen finden Sie zudem in der offiziellen FiBL-Betriebsmittelliste.
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