Biolit fein
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Biolit – Hartsteinwerk Kitzbühel

Biolit fein

Das Arbeitspferd: für Gülle, Stall und Boden. Vom Sack bis zum Silozug.

Beschreibung

Vulkangesteinsmehl aus Diabas und Grünstein, 0–80 µm, aus dem Hartsteinwerk Kitzbühel. 85 % der Körner sind kleiner als 63 µm, fast die Hälfte kleiner als 20 µm. Genau diese Feinheit ist der Grund, warum es in der Gülle nicht absinkt: Das Sand-Schluff-Verhältnis liegt bei 15:76, bei gewöhnlichem Füllermehl bei 42:51.

Als „FEIN plus" mit bioaktiven Milchsäurebakterien, als „FEIN" ohne. Lose im Silozug direkt in die Grube eingeblasen, als BigBag, palettiert oder im Sack ab unserem Lager.

Anwendung und Dosierung

EinsatzMengeHinweis
Im Stall0,5–1,0 kg je GVE und TagEinstreu in Hoch- und Tiefboxen, auf Gummimatten, Spaltenböden, im Kompoststall
Rindergülle2–4 t je 100 m³direkt vom Silozug eingeblasen, ab halbvoller Grube
Schweinegülle1–2 t je 100 m³wie oben
Biogas-Gärrest1–2 t je 100 m³wie oben
Biogasanlage1 % der Trockenmassein die Fütterung, Menge nicht überschreiten
Gemüse, Garten200–400 g/m²leicht einarbeiten: Schwachzehrer 200, Mittelzehrer 300, Starkzehrer 400 g/m², lückiger Rasen 500 g/m²
Forst1–2 t/haEinblasen aus dem Silowagen

Stand der Anwendungsempfehlungen: 09/2023 (Hartsteinwerk Kitzbühel).

Ausbringung

  • Eingeblasen aus dem Silozug direkt in die Güllegrube, Einblaslanze durch die Öffnung, Rührwerk läuft mit.
  • Gestreut im Stall über die Liegeflächen und Spalten, von Hand oder mit dem Einstreugerät.
  • Eingearbeitet im Garten mit Rechen oder Fräse.
  • Nicht gesprüht: dafür ist die Körnung zu grob, das macht Biolit Ultrafein.

Inhaltsstoffe und Analyse

Chemische Analyse (Median aus 30 Proben, Unterweissacher 2018): SiO₂ 47,97 %, Al₂O₃ 14,73 %, Fe₂O₃ 12,89 %, MgO rund 6 %, CaO 4,03 %, Na₂O 2,96 %, K₂O 1,64 %, P₂O₅ 0,47 %, MnO 0,16 %.

Körnung (BauLab, ÖNORM B 4412, 2018): unter 63 µm 85,4 %, unter 20 µm 47,9 %, unter 2 µm 9,6 %, d90 = 74 µm. Innere Oberfläche (BET) 2,98 m²/g.

Ergiebigkeit: rund 30 % mehr Volumen je Kilogramm als ein vergleichbares Diabasmehl (drei Gefäßwägungen, Josef Kraus).

Zulassungen: FiBL-gelistet für den ökologischen Landbau, Konformitätserklärung liegt zum Download bereit.

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Häufige Fragen

Wie viel brauche ich für meine Grube?

Rindergülle: 2 bis 4 Tonnen je 100 m³. Bei 700 m³ sind das 14 bis 28 Tonnen, also ein halber bis ein ganzer Silozug. Der Bedarfsrechner oben rechnet es Ihnen aus.

Sinkt das Mehl nicht einfach ab?

Nein. Biolit fein ist so fein, dass es an den Kotpartikeln haftet und in der Schwebe bleibt. Gröbere Füllermehle sinken ab, das zeigt die Sieblinienauswertung des Werks von 2019.

Kann ich einzelne Säcke bestellen?

Ja, ab unserem Lager in Bad Grönenbach per Paket. Die Sackpreise tragen wir ein, sobald der Versandtarif bestätigt ist; bis dahin nennen wir sie Ihnen am Telefon.

Biolit – Hartsteinwerk Kitzbühel

Hartsteinwerk Kitzbühel, Oberndorf in Tirol

Vulkangesteinsmehl aus Diabas und Grünstein. Sackware ab Lager, Paletten und BigBags als Stückgut ab Werk, ganze Ladungen über den Preisrechner.

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Quellen

  • BauLab, Körnungsanalyse ÖNORM B 4412, Projekt HWK 2018
  • Unterweissacher, geochemische Untersuchung 31.07.2018
  • Peter Gockel/HWK, Sieblinien-Auswertung 25.01.2019
  • BIOLIT Anwendungsempfehlung 230925 (Hartsteinwerk Kitzbühel)

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